Am Mittwoch, den 11. Mai 2022, veröffentlicht die EU-Kommission voraussichtlich den Gesetzesentwurf zur sogenannten Chatkontrolle. Geplant ist eine „KI“-basierte Prüfung aller Nachrichteninhalte und Bilder direkt auf unseren Geräten. Das so genannte Client-Side-Scanning wäre ein Angriff auf jegliche vertrauliche Kommunikation.
Wer zum Tag der offenen Hackerspaces am 27. August kommt, kann vielerorts an Workshops, Vorträgen und Führungen teilnehmen, kann selber Basteln, Fräsen oder Löten.
Zusammen mit dem Netzwerk European Digital Rights (EDRi) veröffentlicht der CCC ein umfassendes Positionspapier: „A safe Internet for all: upholding private and secure communications“ und erklärt, wie fehlgeleitet der Verordnungsentwurf ist.
Nachdem die österreichische Politik in ihrem heutigen Votum ein klares Zeichen gegen die Chatkontrolle gesetzt hat, muss nun auch die deutsche Politik nachziehen und diesen gefährlichen und unsinnigen Plänen einen Riegel vorschieben.
Völlig überraschend ist die SPD umgekippt. Nun kann noch die FDP die Chatkontrolle stoppen. Sie müsste sich dafür jedoch an ihr Positionspapier und ihre Beschlüsse halten.
In der heutigen Anhörung des Digitalausschusses wenden sich alle geladenen Sachverständigen gegen die geplante EU-Verordnung zur Chatkontrolle. Der CCC veröffentlicht seine schriftliche Stellungnahme.
Gemeinsame Pressemitteilung von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Open-Source-Wirtschaft: Wir fordern die Bundesregierung auf, digitalpolitische Versprechen einzulösen und im Bundeshaushalt die nötigen Mittel bereitzustellen.
Nach dreijähriger Pause wird der Chaos Computer Club vom 27. Dezember bis zum 30. Dezember 2023 seinen 37. Chaos Communication Congress (37C3) ausrichten. Wir laden ins Hamburger CCH zur traditionsreichsten deutschen IT-Sicherheits- und Technikkompetenzkonferenz ein, der größten europäischen Zusammenkunft der Hackerszene.
Der belgische Vorsitz im Rat der EU will die Chatkontrolle am Mittwoch, den 19. Juni, abstimmen lassen. Nach einem weiteren Hütchenspielertrick, den massenhaften Angriff auf Verschlüsselung nicht als solchen erscheinen zu lassen, wackelt nun der Widerstand Frankreichs. Der CCC erinnert daran, dass sich an der Verordnung nichts Nennenswertes geändert hat.
Die Idee der Chatkontrolle ist ein Angriff auf Verschlüsselung und bleibt eine Bedrohung für alle Menschen, die auf sichere private Kommunikation angewiesen sind. Deshalb fordert ein Bündnis aus mehr als vierzig europäischen Organisationen, die sich für Bürgerrechte und Kinderschutz engagieren, von dem gefährlichen Vorschlag der Chatkontrolle abzusehen und stattdessen endlich Maßnahmen für wirksamen Kinderschutz zu ergreifen.
Wir brauchen eine digitale Brandmauer gegen den Faschismus. An die Union und die SPD richten wir zwölf Forderungen, die sie zügig umsetzen müssen, um den absehbaren Folgen des Rechtsrucks und den Bestrebungen von Trump und Co. Einhalt zu gebieten. Ein Ende der Überwachungsära muss her.
Ein zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die Bundesregierung auf, sich ihren Vorgängern anzuschließen und der auf EU-Ebene geplanten anlasslosen Chatkontrolle ein klares Nein entgegenzusetzen. Die absehbaren Gefahren, die von dem Vorhaben ausgehen, übersteigen den ohnehin fragwürdigen Nutzen bei weitem.
Der Chaos Computer Club gratuliert dem Verein epicenter.works zu seinem 15-jährigen Jubiläum und spendet 15.000 Euro.
Der dänische Vorsitz im EU-Rat will am Dienstag, 14. Oktober, über die Chatkontrolle abstimmen lassen. Der vorgeschlagene Text ist eine unveränderte Katastrophe für jegliche vertrauliche Kommunikation. Doch die Bundesregierung schweigt sich weiter aus, ob sie sich dem gefährlichen Plan entgegenstellen wird.